Wer erinnert sich nicht an Secret of Mana, welches im NImage result for Das Secret of Mana Remakeovember 1994 für das Super Nintendo veröffentlicht wurde und in Japan unter dem Namen „Seiken Densetsu 2“ erschien. Außerhalb von Japan erschien der Nachfolger von Mystic Quest, das 1991 für den Game Boy veröffentlicht wurde, unter dem Namen Secret of Mana und wurde auch in Europa zu einem Hit.

Am 15. Februar diesen Jahres erschien nun, rund 24 Jahre später, endlich ein Remake dieses Rollenspielklassikers, das sowohl auf dem PC als auch für Sonys PlayStation 4 erhältlich ist.

Dabei handelt es sich um eine grafisch verbesserte Variante von Secret of Mana, bei der jedoch sowohl der Spielablauf als auch das Kampfsystem direkt aus dem Original übernommen wurden. Wie in dem Klassiker von 1994 beginnt auch das Remake damit, dass der Held, dessen Namen der Spieler ganz nach Belieben anpassen darf, das legendäre Mana-Schwert aus einem Stein zieht und somit großes Unheil heraufbeschwört.

Nun liegt es an dem Spieler in der Rolle des Helden, das Böse wieder aus der Welt zu verbannen, wobei dieser im späteren Spielverlauf auf die Unterstützung weiterer Charaktere zurückgreifen kann.

Das Kampfsystem von Secret of Mana erinnert dabei an andere japanischen Action-Rollenspiele und so finden die Kämpfe in Secret of Mana auch nicht rundenbasiert statt. Stattdessen kann der Spieler sich frei in der Spielwelt umherbewegen und auf Knopfdruck die dortigen Gegner attackieren. Zudem lassen sich die verschiedenen Charaktere während des Spiels ganz nach Belieben wechseln.

Doch auch wenn die Entwickler des Remakes merklich bemüht waren, das alte Spielgefühl von Secret of Mana in großen Teilen beizubehalten und das Spiel nur optisch auf ein aktuelles Niveau zu heben, übten einige Spieler nach der Veröffentlichung dennoch Kritik an dem Remake.

Denn einige Dinge, wie unter anderem das aus dem Original bekannte Ring-Menü, welches zur Waffenauswahl dient, wurden mit dem Remake eher schlechter als besser.

Und so bleibt bei vielen Fans des Originals der Eindruck zurück, dass bei diesem Remake deutlich mehr drin gewesen wäre.