Wir schreiben den 15. Mai 2012 und das ist für viele Fans von Diablo II ein ganz besonderer. Denn an diesem Tag erscheint, knapp 12 Jahre nach dem zweiten Teil, endlich der Nachfolger des beliebten Action-Rollenspiels von Blizzard Entertainment weltweit für PCs mit Windows und Mac OS. Später folgen dann zudem auch noch Versionen für die PlayStation 3 und 4 sowie für die Xbox 360 und dessen Nachfolger die Xbox One.

Doch Diablo III erntete nach der Veröffentlichung keinesfalls nur positive Kritiken vonseiten der Spieler und der Fachpresse. Dennoch verkaufte sich der Titel bereits am ersten Verkaufstag etwa 3,5 Millionen Mal und wurde somit zum damaligen Zeitpunkt zum bestverkauften PC-Spiel an dessen Release-Tag und bereits in der ersten Woche nach der Veröffentlichung stieg die Zahl der abgesetzten Versionen von Diablo III auf 6,3 Millionen an.Image result for Diablo 3

Einen der größten Kritikpunkte der Spieler von Diablo III war jedoch das im Spiel integrierte „Echtgeldauktionshaus“. Hier hatten Spieler die Möglichkeit, Gegenstände aus dem Spiel gegen echtes Geld zu verkaufen und zu erwerben. Somit konnten Spieler sich durch den Einsatz finanzieller Mittel von den anderen Spielern abheben und sich somit spielerische Vorteile erkaufen, bei denen der Entwickler Blizzard zudem in Form einer Provision mitverdiente.

Das soll jedoch keinesfalls die spielerische Qualität des Action-Rollenspiels in irgendeiner Weise schmälern, denn in wohl keinem anderen Spiel trifft die Bezeichnung „Action“ so dermaßen zu, wie dies bei Diablo III, mit seinem bislang unerreichten Kampfsystem, der Fall ist.

Wer daher auf der Suche nach einem Rollenspiel mit einem großen Action-Anteil ist, der sollte sich Diablo III dennoch auf jeden Fall einmal anschauen. Denn eine Metacritic von 88/100 spricht in diesem Punkt eine recht deutliche Sprache.

Und auch das von vielen Spielern stark kritisierte Echtgeldauktionshaus gehört seit der Veröffentlichung der Erweiterung „Reaper of Souls“, im März 2014, komplett der Vergangenheit an.