Die Ultima-Reihe: Der Begründer der Rollenspiele

Bei der Ultima-Reihe handelt es sich um eine Spieleserie des britischen Entwicklers Richard Garriott,Image result for Entwicklers Richard Garriott deren erster Teil 1981 veröffentlicht wurde. Die dem Genre der Fantasy-Rollenspiele zuzurechnende Ultima-Spielereihe spielt in der Fantasy-Welt Britannia, welche ein wenig an Europa im Mittelalter erinnert. Allerdings mit einigen Fantasy-Elementen, zu welchen sich Garriott unter anderem durch die Bücher zu „Der Herr der Ringe“ und die Spielwelt von Dungeons & Dragons inspirieren ließ. Dagegen spielte Religion in den Spielen der Ultime-Reihe stets eine sehr untergeordnete Rolle.

Die Ultima-Spiele wurden bis zu dem fünften Teil der Reihe auf dem Apple II Computer programmiert und auf den Computern und Konsolen der jeweiligen Zeit veröffentlicht. Ab dem sechsten Teil der Reihe erschienen die Spiele fortan fast nur noch für PCs, mit Ausnahme einiger Konsolenumsetzungen wie für das Super Nintendo Entertainment System (SNES).

Ab dem vierten Teil der Reihe verlangten die Ultima-Spiele viele ethische Entscheidungen von dem Spieler, was sich bis zum siebten Teil fortsetzte, welcher derart komplex war, dass er in zwei Teilen veröffentlicht werden musste.

Doch mit dem achten Teil der Serie, welcher im Jahre 1994 erschien, verzichteten die Entwickler auf eine Reihe bis dahin etablierter Spielelemente. So spielte Ultima VIII beispielsweise auf einer Insel anstelle eines Planeten. Zwar wurde die Grafik bei diesem Teil nochmals erheblich verbessert, dennoch erfüllte das Spiel auch aufgrund der eher flachen Story nicht die Erwartungen, die die Fans daran gestellt hatten.

Der im Jahre 1999 veröffentlichte neunte Teil der Serie enttäuschte die Fans allerdings vor allem durch viele Fehler und vereinzelt kam es sogar zu Fällen, in denen das Spiel komplett abstürzte. Und auch die Story war erneut weniger tiefgründig als in vorherigen Spielen, wofür die Fans der Reihe in erster Linie dem Management des Publishers EA, welcher die Serie seit der achten Auflage vertrieb, die Schuld geben. Diese sind der Meinung, dass Richard Garriott sich schlussendlich nicht gegen die Forderungen habe durchsetzen können und die Serie daher einen anderen Weg eingeschlagen habe.

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