Bei dem Spiel „ Ni No Kuni: Der Fluch der Weißen Königin“ handelt es sich um ein japanisches Rollenspiel, welches von dem Entwickler Factor-5 in Zusammenarbeit mit dem japanischen Studi Ghibli entwickelt und bereits im November 2011 in Japan veröffentlicht wurde.

Im Februar erschien Ni No Kuni dann auch endlich im europäischen Raum und fand besonders unter den Fans japanischer Animes eine große Anhängerschaft. Kein Wunder, so zeichnet sich das japanische Studio Ghibli, welches den Entwicklern von Factor-5 während der Entwicklung zur Seite stand, für etliche Anime-Klassiker, wie unter anderem „Prinzessin Mononoke“ oder „Chihiros Reise ins Zauberland“, verantwortlich.

Und das macht sich auch in Ni No Kuni bemerkbar, wo der Spieler die Kontrolle über den jungen Oliver übernimmt. Dieser erhält nach dem Tod seiner Mutter nämlich die Fähigkeit, zwischen der realen und einer parallelen Welt hin und her zu wechseln.Image result for Ni no Kuni: Der Fluch der Weißen Königin

Bei seinen Abenteuern steht Oliver dabei eine Fee, die den Namen Tröpfchen trägt, zur Seite und hilft dem Jungen dabei, sich in der Parallelwelt zurechtzufinden. Denn nur Oliver, der ein reines Herz hat, sei dazu in der Lage, die Parallelwelt vor dem dunklen „Dschin Shadar“ zu retten.

Zudem bestünde für Oliver auf diesem Weg sogar die Hoffnung, seine erst kürzlich verstorbene Mutter zu retten, deren „Seelenverwandte“ in der Parallelwelt von Dschinn Shadar gefangen genommen wurde.

Und so macht sich Oliver auf die Reise in eine Welt, die zu den liebevollsten Anime-Umsetzungen in der gesamten Spielegeschichte gehört.

Auf Grundlage von 89 Testberichten kommt Ni No Kuni auf einen Metacritic-Score von 85/100. Zumeist wurden die Geschichte sowie die Grafiken und Animationen des Spiels hoch gelobt, dagegen gab es jedoch auch vereinzelte Kritik an dem Kampfsystem sowie auch an den Level-Aufstiegen.

Ein Nachfolger erschien im März 2018 unter dem Namen „Ni No Kuni II: Schicksal eines Königreichs“, allerdings erzählt dieses Spiel eine grundlegend neue Geschichte und auch das Studio Ghibli war bei diesem Teil nicht mehr an der Entwicklung beteiligt.