Pillars of Eternity

Als Diablo 3 von Blizzard Entertainment im Mai 2012 veröffentlicht wurde, erntete der Titel keineswegs nur positive Kritiken unter den Fans des Action-Rollenspiels. Dazu trug unter anderem auch das oftmals kritisierte Echtgeldauktionshaus seinen Teil bei, welches zu Beginn in dem Spiel zu finden war. Doch auch andere Dinge, wie die Geschichte des Spiels, stellten einige der Spieler weitaus weniger zufrieden, als dies noch bei den Vorgängern der Fall gewesen war.

Doch kurz darauf, im September 2012, wurde der Grundstein für ein weiteres Rollenspiel gelegt und zwar auf der Seite von Kickstarter, auf der die Entwickler eines damals als „Project Eternity“ betitelten Spiels ihr Finanzierungsziel von 1,1 Million Dollar bereits nach wenig mehr als 24 Stunden erreichten. Insgesamt lag die Finanzierungssumme, welche die Entwickler von Obsidian Entertainment über Kickstarter verbuchen konnte, sogar bei mehr als 3,9 Millionen Euro.Image result for Pillars of Eternity

Und dass diese Summe keineswegs schlecht investiertes Geld war, das zeigte sich schließlich im März 2015, als Pillars of Eternity schließlich veröffentlicht wurde.

Das Rollenspiel erhielt eine immense öffentliche Aufmerksamkeit und die Wertungen von Fachzeitschriften machten ebenfalls deutlich, dass es sich bei Pillars of Eternity um eines der besten Computer-Rollenspiele auf dem Markt überhaupt handelt. So betrug die Metakritik zu dem Titel 90 Prozent und bis Februar 2016 konnte sich das Spiel etwa 700.000 Mal verkaufen.

Im Januar 2017 kündigte Obsidian dann endlich den zweiten Teil der Reihe an, welcher auf der Finanzierungsplattform „Fig“ mit 4,4 Millionen Dollar sogar eine noch höhere Finanzierung erhielt.

Zwar kam der zweite Teil von Pillars of Eternity, welcher den Namen Pillars of Eternity 2: Deadfire trägt, nicht ganz an den hervorragenden Erstling heran, doch mit einer Metakritik von 88 Prozent gehört Teil zwei zu den besseren Rollenspielen. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger erschien der zweite Teil neben dem PC auch für die PlayStation 4 von Sony, Microsofts Xbox one sowie auch für die Nintendo Switch.

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